Test 09/2021 – Bridgestone T 32 auf R 1250 GS Adventure

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Lieferengpässe machten dieses Jahr auch mir bei meinen Reifentests zu schaffen.
Konnte ich den neuen T 32 und die verstärkte T 32 GT Version zwar schon im Mai bei der Vorstellung in Süditalien ausprobieren, aber geht doch nichts über den Test auf eigener Maschine auf bekannter Teststrecke.
Als erstes war nun der T 32 in der Größe für die GS lieferbar und darf nun als erstes zeigen was er auf der R 1250 GS Adventure kann.
(Der Test des T 32 vorne und T 32 GT hinten auf der S 1000 XR kommt noch)

Bridgeston T 32 - hinten - neu

Bridgestone T 32 - vorne - neu

Ist der Vorgänger T 31 quasi die Referenz bei den Test auf der GS was die Eigenschaften und die Verträglichkeit mit den Assistenzsystemen angeht, muss der T 32 seine verbesserten Performance erst mal unter Beweis stellen.

Wie immer führen die ersten Kilometer ziemlich zeitnah durch Kurven ordentlicher Schräglage. Nur die erste schnelle Kurve verlangt noch ein wenig Rücksicht wegen der noch nicht angefahrenen Reifenoberfläche. Wie schon der T 31 glänzt auch der T 32 durch ein leichtes homogenes Einlenkverhalten. Auf der Bremse zeigt auch der T 32 das bekannte neutrale, vertrauensvolle Verhalten ohne die geringste Aufstellneigung. Aber wie immer wird erst richtig interessant wenn es richtig schräg und schnell wird.
Auch hier zeigt der T 32 seine erstklassigen „Gene“. Tadelloser Geradeauslauf egal wie flott man ist, und in tiefen Schräglagen Grip und Vertrauen.

 

Der Bridgestone T 32 auf R 1250 GS/A:

Und jetzt die Eigenschaften des Bridgestone T 32, die speziell damit zu tun haben, das die GS eine spezielle Akustik (vom Vorderrad) und hinten eigentlich eine zu schmale Felge (4,5 Zoll statt 5 Zoll, die eigentlich die „Normfelge“ für diese Reifengröße ist). Beim Vorgänger T 31 bedeutete das, das man vorne zuerst auf Kante ist, während hinten noch ein ca. 1/2 cm breiter unbenutzter Streifen blieb. Der Bridgestone T32 in 170/60-17 ist scheinbar noch ein wenig breiter gebaut. Das bedeutet, das der T 32 auf der R 1250 GS noch ein wenig runder gezogen wird. Während ich den vorne T 32 ganz „normal“ auf Kante fahre,

Bridgestone T 32 - vorne - angefahren

bleibt beim T 32 hinten auf der GS ein ca. 1 cm breiter Streifen auf dem ihre Werbung stehen könnte:

Bridgestone T 32 - hinten - angefahren

Kleiner Nebeneffekt dieser sehr runden Kontur ist, das Beschaffenheit und Höhe von zu kreuzenden Fahrbahnmarkierungen dem Fahrer genau geteilt werden.
Leider rollt der T 32 auf der GS nicht so leise wie der T 31 ab, aber immer noch leiser als der A 41.
Die Abstimmung mit der Traktionskontrolle der R 1250 GS/A ist perfekt, wenn überhaupt gibt es nur minimalste Eingriffe des DTC.

Fazit:
In der Größe für die R 1250 GS, also 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten auf der 4,5 Zoll Felge, bleibt der Bridgestone T 31 für mich die Referenz in Verbindung mit der GS.
In dieser Größenkombi spielt der Bridgestone T32 die Performancevorteile der er bei der Vorstellung gezeigt hat nicht aus. Deshalb werde ich den T 32 nochmal eine Nummer sportlicher auf meiner S 1000 XR testen, sind dort die klassischen Größen 120/70-17 und 190/55-17 verbaut.

Die Bilder zum Test habe ich hier:
Bildergalerie zum Test – Bridgestone T 32 auf R 1250 GSA

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