Info´s und Test des Dunlop Sportsmart 2 – am LUK

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Hallo Leute,
ich hatte gestern die Möglichkeit den Dunlop Sportsmart 2 auf verschiedenen Maschinen auf dem LuK Ring im Baden Airpark
zu testen. Neben dem Test gab es natürlich auch noch Info´s über den Reifen.

Und hier die wichtigste Info zum Dunlop Sportsmart 2 (besonders wenn man den Sportsmart 1 kennt):
Durch den komplett anderen Aufbau (der Sportsmart 2 ist viel weicher im Aufbau) will er auf der Rennstrecke
mit einem viel höheren Druck gefahren werden (er „knickt“ sonst ein). im Baden Airpak sind alle Maschinen
mit 2,3 Bar Druck gefahren. Und die Fachleute von Dunlop sagen, je nach Motorrad etc. sollte man auch maximal
bis 2,1 Bar vorne und 1,9 Bar hinten runter gehen.
Durch diesen weicheren und auch ein wenig leichteren Aufbau des Reifen´s wird er auch viel schneller „warm“.
Er hat so auch ein „breiteren“ Arbeitsbereich. Wird also schneller warm und behält auch länger seine
astreinen Fahreigenschaften.

So konnte ich mich ans testen machen.
Das schlechteste Moped des Tages war ganz klar die Yamaha MT 09:

Fahrwerk mit Eigenschaften eines Schaukelpferdes und wenig Schräglagenfreiheit. Zuletzt wurde, trotzdem ich mich auf dem Moped
bewegt habe, die Zeit immer länger in der man Kratzer in den Asphalt gezogen hat.

Dann kam schon die Kawasaki ZX1000SX:

Schräglagenfreiheit bischen besser als MT09, aber ist nicht so weich und schwabbelig.
Dadurch das ich Sie im letzten Turn des Tages gefahren bin, auch hier, je mehr Runden
unso länger die Kratzphasen auf dem Asphalt. Weiterere Nachteile der Kawa, nervige
4-zylinder Vibrationen und kein Platz zum turnen auf/für die Rennstrecke.

Auf Platz 3 der von mir gefahrenen Mopeds.
Honda Fireblade SP:

Hört sich an wie eine Nähmaschine, hat zwar Leistung und Schräglagenfreiheit,
aber die hat mir die engen Ecken (und davon gibt es viele am LUK) durch ein schlechte
Fahrbarkeit im Teillastbereich fast immer die Linie verhagelt, so dass ich mehrere
Radien pro Kurve gefahren bin.

Auf Platz 2 die Triumph Street Triple:

Schräglagenfreiheit, Fahrbarbeit und Platz für mich zum turnen vorhanden, so machte es schon richtig Spaß
diesem kompeteten Instruktor am Hinterrad zu kleben:

Das beste Motorrad des Tages (für mich keine Überraschung), die S 1000 R:

Beste Schräglagenfreiheit des gefahrenen Maschinen (setzte nur 1-2 mal die Runde auf),
top Fahrbarbeit auch im Teillastbereich, genug Platz zum turnen, hört sich sehr gut an
und hat richtig Leistung. Ganz klar die beste Maschine für mich. Nettes Feature ist
das Patschen beim Gas wegnehmen, aber da es nur „Mono“ ist kommt es nicht an des
„Stereo“ Patschen meines Mopeds heran. Aber man kann ja nicht alles haben.

So, jetzt nochmal zum Reifen.
Während des ganzes Tages hatte ich keinen einzigen Rutscher, läuft absolut Neutral
und haftet wirklich bis zur jeweilgen Schräglagengrenze ohne Einschränkung.

Nur auf eine Besonderheit weise ich hier nochmal hin, der Sportsmart 2 ist gegenüber
dem Sportsmart 1 ein komplett anderer Reifen, und muss deshalb auf der Rennstrecke
mit einem anderen, höheren Druck, gefahren werden.

Der Dunlop Sportsmart 2 ist nun wirklich der sportliche Strassenreifen der sich auch der Rennstrecke
keine Blöße gibt. Und das er jetzt quasi sofort warm wird unterstreicht seine neu dazu gekommene
noch größere Alltagstauglichkeit.

Alle Bilder vom Testtag habe ich Hier.