Willkommen auf www.G650X.de :

Hier gibt es die Infos zu den 3 verschiedenen G 650 X Modellen, die leider nicht mehr zu haben sind.

1. Die Supermoto G650X – Moto:

2. Der Scrambler G650X – Country:

3. Der Enduro G650X – Challenge:

Das Trockengewicht liegt zwischen 144 und 148 kg.
Als Antrieb dient allen drei Modellen der leistungs- und gewichtsoptimierte Einzylinder aus den bisherigen F 650 Modellen. Der überarbeitete Motor setzt in den G 650 X-Modellen nun 39 kW (53 PS) bei 7 000 U/min frei und erreicht ein Drehmomentmaximum von 60 Nm bei 5 250 U/min.

Die Markteinführung erfolgte Mitte März 2007.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die Besonderheiten der G 650 X moto:

Die G 650 Xmoto wirkt gedrungener, wenngleich viele Verkleidungsbauteile und der asymmetrische gestaltete Scheinwerfer den Komponenten der Hardenduro entsprechen.

In puncto Fahrwerksauslegung unterscheidet sich die Streetmoto jedoch deutlich, denn schon die kleineren 17-Zoll-Räder aus Aluminium-Guss haben mit ihren besonders gut haftenden Sportreifen großen Einfluss auf die Handlingeigenschaften. Die Reifendimensionierung fällt mit 120/70 vorn und 160/60 hinten standesgemäß üppig aus und eröffnet die Möglichkeit, die 3,5 und 4,5 Zoll breiten Felgen stets mit aktuellen Sportreifen zu bestücken. Neben den geringeren Kreiselkräften des Vorderrades wirkt sich auch der kürzere Nachlauf günstig auf die Leichtfüßigkeit des Handlings aus. Kurvenlabyrinthe werden auch durch die weiter nach vorn geneigte Sitzhaltung zum Fahrspaß Nummer Eins, und auf geraden Zwischenpassagen lässt die Laufstabilität ebenfalls keine Wünsche offen.

Für eine optimale Abstimmung der Fahrwerksgeometrie wurde unter anderem die Bohrung der vorderen Radachsaufnahme zurück versetzt. Das spielerische und zugleich sichere Handling bietet natürlich auch im Stadtverkehr eine Menge Vorteile.

Federung und Dämpfung sind auf den speziellen Einsatzzweck der Streetmoto abgestimmt. Zwar bietet die Upside-down-Telegabel wie die der Hardenduro 270 Millimeter Federweg, zeigt jedoch beim Ein- und Ausfedern eine insgesamt straffere Charakteristik. Besonders sportliche Fahrer werden es begrüßen, dass sich die Dämpfung in Zug- und Druckrichtung feinfühlig und stufenweise einstellen lässt, so dass jeder eine individuelle Dämpfungsjustierung vornehmen kann. Straffer und zudem kürzer im Hub ist die Hinterradfederung ausgelegt; der Federweg hinten beträgt 245 Millimeter.

Die Streetmoto verfügt über die stärkste Bremsanlage des G 650 X-Trios. Vorn wirkt eine Vierkolben-Festsattelzange auf eine schwimmend gelagerte, im Durchmesser 320 Millimeter große Bremsscheibe und sorgt in Verbindung mit dem haftfähigen Radialreifen für eine außergewöhnliche Verzögerung. Dabei kommt die besonders hohe Verdrehsteifigkeit der USD-Telegabel mit ihren 45 Millimeter starken Standrohren zum Tragen.

Die Hinterradbremse entspricht mit ihrer 240 Millimeter großen Bremsscheibe und der Schwimmsattelzange jener Ausführung, die auch in den beiden anderen Modellen zum Einsatz kommt.

Die Endübersetzung der G 650 Xmoto wurde für den Straßeneinsatz mit einem Verhältnis von 16 zu 47 Zähnen etwas länger als bei der Endurovariante gewählt.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die Besonderheiten der G650Xcountry:

BMW G 650 Xcountry – eine moderne Interpretation des Scramblers. Scrambler (engl. scramble = klettern) hießen in den 50er und 60er Jahren die Straßenmotorräder, die nach einigen technischen Änderungen auch im Gelände einsetzbar waren. Diese Vielseitigkeit kann nun auch die G 650 Xcountry vorweisen, denn sie vereint das Gute aus zwei Welten:

Eine vorzügliche Straßentauglichkeit, verbunden mit Enduro-typischen Offroad-Fähigkeiten. Optisch wie auch technisch unterscheidet sich die G650 Xcountry recht deutlich von ihren beiden Schwestermodellen. Mit dem Streuscheiben-Rundscheinwerfer, dem unverkleideten Cockpit, der gestuften Sitzbank und dem radnah geführten Kotflügel vorn, der von einem stabilen Rohrbügel gehalten wird, nimmt sie gezielt Anleihen am klassischen Scrambler-Look. Dazu passt die hoch verlegte Auspuffanlage ebenso trefflich wie die zweifarbige Lackierung in Tiefschwarz und Weißaluminium-metallic matt.

Technisch beweist die G 650 Xcountry eine entsprechende Eigenständigkeit: Der immer noch langhubigen Telegabel genügen 240 Millimeter Federweg, um für vorbildlichen Fahrkomfort und angemessene Geländetauglichkeit zu sorgen. Das hintere Gasdruckfederbein verfügt über eine einstellbare Zugstufe und Federvorspannung und ermöglicht 210 Millimeter Federweg. Es ist außerdem mit einer Längenverstellung ausgerüstet, die eine Justierung der Sitzhöhe zwischen 840 und 870 Millimeter Höhe erlaubt. Im Zusammenspiel mit dem hohen Alu-Lenker, der mit schwingungsdämpfenden Gewichten versehen ist, ergibt sich stets eine betont lässige und entspannte Sitzposition. Dass ein Scrambler traditionell auf Drahtspeichenrädern rollen muss, versteht sich von selbst.

Die G 650 Xcountry zeigt auch hier konsequenten Leichtbau. Denn die Aluminium-Naben sind hohl gegossen, und auch die eloxierten Felgen bestehen aus Leichtmetall. Das Scrambler-typische 19-Zoll-Rad vorn rotiert wie das 17-Zoll-Rad hinten um hohl gebohrte Radachsen. Schließlich trägt auch die Bereifung mit ihrer Profilgestaltung und der Dimensionierung in 100/90 vorn und 130/80 hinten dem vielseitigen Einsatzspektrum des Scramblers Rechnung. Für die Verzögerungsarbeit ist bei der G 650 Xcountry eine Scheibenbremsanlage mit 300 Millimeter Durchmesser vorn und 240 Millimeter hinten verantwortlich. Als Bremszangen kommen Schwimmsättel zum Einsatz – vorn in einer Zweikolben-Ausführung. Die Endübersetzung entspricht mit einem 16er Ritzel und 47er Kettenrad exakt der Streetmoto-Sekundärübersetzung.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die Besonderheiten der BMW G650Xchallenge:

BMW G 650 Xchallenge – die Hardenduro für Geländegänger.
Dieses Modell zeigt schon auf den ersten Blick was in ihm steckt: Es ist ein kompromissloses Geländemotorrad mit langen Federwegen, das kein Gramm zuviel auf die Waage bringt. Das Design wird von Enduro-typischen Proportionen dominiert: einer hoch angesetzten flach verlaufenden Flyline, die nahtlos in das hohe, schmale Heck übergeht und eine angemessene Sitzposition ermöglicht. Auch die ebenso leichten wie robusten Verkleidungsbauteile aus bruchfestem und elastischem Kunststoff (überwiegend Polypropylen) sind für den harten Geländeeinsatz konzipiert.

Die vordere Radabdeckung sitzt direkt an der unteren Gabelbrücke und garantiert dem Vorderrad Lauffreiheit unter allen Einsatzbedingungen. Eine schlanke Verkleidung nimmt den asymmetrisch geformten Scheinwerfer auf, der einen Freiformflächen-Reflektor besitzt. Das außermittig platzierte Standlicht sorgt für den typischen BMW Motorrad-Look; ihn unterstreicht auch die Lackierung in Auraweiß mit blauer Sitzbank.

Dank 270 Millimeter Federweg vorn und hinten nimmt die Hardenduro jede Herausforderung im Gelände an. Mit einem Standrohrdurchmesser von 45 Millimeter erreicht die Upside-down-Telegabel eine enorme Steifigkeit. Sie gewährleistet einen Lenkeinschlag von 40 Grad. Federung und Dämpfung sind auf den harten Geländeeinsatz abgestimmt und erfüllen höchste Ansprüche. Ambitionierte Endurofahrer können in Abhängigkeit von Eigengewicht und persönlicher Bevorzugung eine Feinabstimmung der Dämpfung in Zug- und Druckrichtung vornehmen.

Die Einstellmechanismen bieten Rastungen, die eine gleichmäßige Verstellung ermöglichen. Zur Gewichtsoptimierung ist die Radachse mit 20 Millimetern Durchmesser hohl gebohrt; eine Maßnahme, die auch an der hinteren Radachse Gewicht spart.

Die Hinterradfederung erlaubt ebenfalls Justiermöglichkeiten auf ganz andere Art und Weise. Wie bei der BMW HP2 Enduro kommt in der G 650 Xchallenge das BMW Motorrad Air Damping System zum Einsatz, ein Feder-Dämpfersystem, das ausschließlich mit Luft arbeitet. Es entspricht in Ausführung und Funktionsweise dem der HP2 Enduro und wurde lediglich dem Gewicht und dem Einsatzzweck entsprechend angepasst.

Im Dämpfungsraum arbeitet ähnlich wie bei konventionellen Federbeinen ein Kolben. Statt Hydraulikflüssigkeit wird hier jedoch Luft verdrängt und durch Plattenventile in eine zweite Kammer geleitet. Die Dämpfung wird durch Drosselung der Luftströmung erzielt. Da sich Gase komprimieren lassen, kann die eingeschlossene Luft als Federung fungieren und die übliche Stahlfeder ersetzen. Dieses System bietet die aus der HP 2 Enduro bekannten Vorteile:

• „Natürliche“ Progression der Federrate bei hoher Belastung (Druck im System steigt).

• Hohe Durchschlagsicherheit (Gasgesetz; Druck steigt mit der Temperatur).

• „Natürliche“ Progression der Dämpfung bei hoher Beanspruchung (Viskosität von Luft steigt mit der Temperatur).

• Frequenzabhängige und selektive Dämpfung.

• Resistenz gegen Überhitzung (kein temperaturbedingtes Nachlassen der Dämpfung bei hoher Beanspruchung).

• Einfache Möglichkeit zur Anpassung an den Beladungszustand.

• Geringes Bauteilgewicht.

• Individuelle Einstellung und Anpassung des Fahrwerks auf das
jeweilige Fahrergewicht und an die Beladung mit Hilfe einer Libelle (zeigt Normallage des Motorrades an).

Durch die anteilig geringeren ungefederten Massen werden zudem das Ansprechverhalten der Federung und die Traktion des Hinterrades verbessert. Nach außen ist das Federbein luftdicht geschlossen und daher vor Verschmutzungen geschützt. Leckageverluste können durch das Nachfüllen von Luft über ein Ventil ausgeglichen werden. Die Anpassung an unterschiedliche Beladungszustände erfolgt sehr einfach über den Fülldruck.
Für das Aufpumpen unterwegs verfügt die G 650 Xchallenge serienmäßig über eine Hand-Hochdruckpumpe unter der Sitzbank. Einzigartig ist beim Luft-Feder-Dämpfersystem die Möglichkeit einer frequenzselektiven Dämpfung, die durch eine gezielte Abstimmung des

inneren Strömungssystems zusammen mit den Spaltdrosseln verwirklicht wird. Ein damit erreichbarer wichtiger Effekt ist die erheblich bessere Traktion des Hinterrades auf welligem Untergrund. Die Dämpfung lässt sich in den Frequenzbereichen der von Bodenunebenheiten angeregten Hinterradschwingung gezielt so auslegen und anpassen, dass das Rad den Unebenheiten auf ideale Weise folgt und optimalen Bodenkontakt hält.

Das verbessert den Vortrieb beim harten Beschleunigen und bietet gleichzeitig mehr Sicherheit beim Bremsen. Das Durchschlagen der Federung, wie es bei lang gezogenen Bodenwellen und hoher Belastung häufig auftritt, wird durch die „natürliche“ Federratenanpassung der Luftfeder zusammen mit der frequenzselektiven Dämpfung weitgehend ausgeschlossen. Die Grundcharakteristik der Dämpfung kann über eine Verstellschraube, die eine Bypassbohrung im Dämpfer freigibt, in zwei Stufen zwischen komfortorientierter Straßeneinstellung und straffer Geländeeinstellung voreingestellt werden.

Den typischen Anforderungen im Gelände tragen auch Räder und Bereifung Rechnung. Wegen der größeren Elastizität kommen hochwertige Speichenräder zum Einsatz, die typische Leichtbaumerkmale aufweisen.

Die Radnaben aus Aluminium sind hohl gegossen und über hochfeste Drahtspeichen mit den eloxierten Aluminium-Felgen verspannt. Um auch in schwierigen und langsamen Trail-Passagen genügend stabilisierende Kreiskräfte aufbauen zu können, rotiert in der G 650 Xchallenge ein Vorderrad mit 21 Zoll Durchmesser (serienmäßige Reifendimension 90/90-21), während hinten ein 18-Zoll-Rad (serienmäßige Reifendimension 140/80-1 die Montage von spezialisierten Offroad-Reifen erlaubt.

Mit einem stattlichen Scheibendurchmesser von 300 Millimetern vorn und 240 Millimetern hinten ist die Bremsanlage kompromisslos für hohe Belastungen ausgelegt. Die gelochten Wave-Bremsscheiben der G 650 Xchallenge haben neben der Gewichtsersparnis einen stärkeren Selbstreinigungseffekt als herkömmliche Scheiben. Während vorn eine Doppelkolben-Schwimmsattelzange zupackt, wird die hintere Scheibe von einem Einkolben-Schwimmsattel in die Zange genommen.

In der Endübersetzung ist G 650 Xchallenge mit 15er Ritzel und 47er Kettenrad kürzer übersetzt als die beiden übrigen G 650 X Modellen. BMW G 650 Xmoto – Rasanter Kurvenspaß auf der Straße. Die Streetmoto-Version zeigt schon im Stand, dass der Landstraßen- Fahrspaß bei ihr im Vordergrund steht. Die kleinen 17-Zoll-Räder, der über kürzere Klemmfäuste befestigte Alu-Lenker, die reifennah montierte vordere Radabdeckung mit farblich hervorgehobenen Tauchrohrprotektoren und die zweifarbig Graphitan-Metallic matt und Rot lackierte Scheinwerferverkleidung verschieben die Proportionen.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die Merkmale der G650X-Serie:

Mit der neuen Einzylinder-Modellfamilie baut bei BMW Motorrad sein Produktangebot in Hinblick auf weitere Zielgruppen aus. Basierend auf einer einheitlichen technischen Basis wurden drei, im Charakter völlig unterschiedliche Fahrzeuge auf die Räder gestellt:

die Hard-Enduro G 650 Xchallenge

die Streetmoto G 650 Xmoto

und der Scrambler G 650 Xcountry.

Mit ihrer hochwertigen Produktsubstanz, ihrem puristischen Auftritt und den außergewöhnlich sportlichen Fahreigenschaften besetzen diese Einzylindermodelle attraktive Nischen. Sie werden aufgrund ihres geringen DIN Leergewichtes von unter 160 kg und ihrer Dynamik Kenner und Könner gleichermaßen begeistern. Die Markteinführung der neuen G 650 X Baureihe ist zum Saisonstart im Frühjahr 2007 vorgesehen.

Die neuen Motorräder mit dem kleinsten Hubraum in der BMW Modellpalette bieten besonders für junge, aber auch für jung gebliebene Motorradfahrer einen attraktiven Einstieg in die Welt der BMW Motorräder, sie sind jedoch keine Einsteiger-Bikes im klassischen Sinn. Die Hardenduro G 650 Xchallenge wird Kunden begeistern, die das enorme Offroad-Potenzial ihres Fahrzeugs tatsächlich nutzen wollen. Auf der beeindruckend fahraktiven Streetmoto G 650 Xmoto erlebt der Pilot eine neue Dimension in Sachen Fahrspaß.

Der Scrambler G 650 Xcountry schließlich, steht für unkomplizierten Fahrspaß und eine leichtfüßige Fortbewegung sowohl auf wie auch abseits der Straße. Von der Stadt mit ihrem Umfeld, über Landstraßen und kleine, gewundene Nebenstraßen bis hin zu Offroad-Passagen in durchaus anspruchvollem Terrain reicht die Bandbreite dieses Motorrades. Das klassisch-lässige Scrambler-Gefühl oder auch die Idee des „Motorrad-Wanderns“ werden mit der in der G 650 Xcountry in die Neuzeit transportiert und auf moderne Art und Weise interpretiert.

Der Fahrspaß ist bei jeder Art der Fortbewegung garantiert, denn die G 650 Xcountry besitzt die gleichen herausragenden Motor- und Fahrwerksqualitäten wie die beiden sehr sportlich ausgelegten Schwestervarianten.

Als Antrieb dient allen drei Modellen der leistungs- und gewichtsoptimierte Einzylinder aus den bisherigen F 650 Modellen. Der überarbeitete Motor setzt in den G 650 X-Modellen nun 39 kW (53 PS) bei 7 000 min–1 frei und erreicht ein Drehmomentmaximum von 60 Nm bei 5 250 min–1. Seine bekannten Tugenden wie Zuverlässigkeit, Laufkultur, Sparsamkeit und Umweltfreundlichkeit wurden weiter verbessert. Zudem begeistert der Vierventiler durch seine insgesamt dynamischere Kraftentfaltung, die aus dem leichteren Kurbeltrieb und einigen anderen Modifikationen resultiert.

Der Endantrieb erfolgt bei allen drei Motorrädern über eine O-Ring-Kette.

Der Brücken-Rohrrahmen aus Stahl mit Aluguss-Seitenteilen und angeschraubtem Heckrahmen aus Aluminium sowie die Hinterradschwinge aus Leichtmetallguss kennzeichnen neben vielen anderen hochwertigen Komponenten das Fahrwerkskonzept der gesamten G 650 X Baureihe – alle Bauteile sind bei den drei Fahrzeugen gleich. Intelligenter Leichtbau mit hoher Komponentenintegration führen zu einem in dieser Klasse bemerkenswert geringen Gewicht zwischen 156 und 160 kg je nach Modell (DIN-Leergewicht mit 90% Kraftstoff).

Das Trockengewicht liegt zwischen 144 und 148 kg.

Unterschiedliche Abstimmungen und Ausführungen der Upside-down-Telegabel sowie der hinteren Federungselemente sorgen für eigenständige Charaktere und Fahreigenschaften der Modelle.
Beispielsweise wartet die Xchallenge mit einem aufwändigen Air Damping System auf, während die Xcountry ein in der Länge verstellbares Federbein besitzt. Die Räder und deren Dimensionen sind auf den jeweiligen Einsatzzweck zugeschnitten, Leichtmetall-Gussräder im 17-Zoll-Format für die Streetmoto und Speichenräder mit 19/17 Zoll für den Scrambler beziehungsweise 21/18 Zoll für die Hard-Enduro.

Unterschiedlich sind auch die Bremsen. Die Einscheibenanlage im Vorderrad hat bei der Xcountry und bei der Xchallenge einen Durchmesser von 300 Millimeter und ist mit einer Doppelkolben-Bremszange ausgrüstet, während bei der Xmoto eine Vierkolbenzange eine 320er Scheibe umschließt. Einzigartig im Marktsegment der spezialisierten Einzylinder-Motorräder, wenngleich für BMW selbstverständlich, ist die optionale Ausrüstung der Bremsanlage mit dem leichten und kompakten Zwei-Kanal-ABS.

Für den ambitionierten Sportfahrer, der sich abseits der Straße oder auf abgesperrten Rundkursen betätigt, bedeutet eine ABS-Ausstattung keinerlei Einschränkung, denn dieses lässt sich bei Bedarf abschalten.

Das gilt natürlich auch für den Offroad-Fahrer auf der Xchallenge. Wie von BMW Motorrad gewohnt, lassen sich auch die G 650 X Modelle durch ein maßgeschneidertes und umfangreiches Zubehörangebot individualisieren. Die neuen Modelle treten nicht die Nachfolge der bisherigen Einzylinder¬modelle an, sondern ergänzen das Produktangebot. Es ist vorgesehen, dass die F 650 GS und F 650 GS Dakar auch im Jahre 2007 im Verkaufsprogramm bleiben und im Werk Berlin weiterproduziert werden.

Die wesentlichen Merkmale der neuen G 650 X Baureihe im Überblick:

• Sportliches und emotionales Design, das von Leichtbau geprägt ist.

• Drehfreudiger Einzylindermotor mit 39 kW (53 PS) bei 7 000 min–1 und 60 Nm bei 5 250 min–1.

• Gleitgelagerte Kurbelwelle mit leichterem Generator und somit verringerter Schwungmasse.

• DOHC Ventiltrieb mit Tassenstößeln und vier Ventilen.

• Flüssigkeitskühlung mit Aluminium-Radiator.

• Elektronisches Motormanagement BMS-C II für Saugrohreinspritzung und Doppelzündung.

• Edelstahl-Auspuffanlage mit Dreiwege-Katalysator und Lamdasonde.

• Trockensumpfschmierung mit schwerpunktgünstig platziertem Ölank.

• Eng gestuftes Fünfganggetriebe mit Sekundär-Kettenantrieb.

• Hochwertige Fahrwerkskomponenten, Alu-Anbauteile eloxiert.

• Verwindungssteifer Brückenrohrrahmen mit angeschraubtem Aluminium-Heckrahmen.

• Stabile Upside-down-Teleskopgabel, Standrohrdurchmesser 45 Millimeter.

• Leichte und sehr stabile Zweiarmschwinge aus Aluminiumguss.

• Hochwertige Federbeine hinten.

• Geringes Leergewicht zwischen 156 und 160 kg.

• Konifizierter Aluminium-Rohrlenker.

• Fußbrems- und Schalthebel aus geschmiedetem Aluminium.

• Schwerpunktgünstig unter der Sitzbank positionierter Kraftstofftank mit gut zugänglichem Einfüllstutzen.

• Leistungsstarke Bremsanlage, auf Wunsch mit abschaltbarem ABS.

• Spezielles Zubehörangebot.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Der Antrieb der G650X – Serie:

Die neuen Einzylindermodelle wurden maßgeblich von BMW Motorrad in Kooperation mit der Aprilia S.p.A., Noale (Piaggio Group) entwickelt.

Die Fertigung übernimmt Aprilia im norditalienischen Werk Scorzè nach Qualitätsmaßstäben von BMW. Wie bei den F 650 Modellen wird der Motor vom österreichischen Spezialisten Rotax nach Vorgaben von BMW Motorrad gefertigt.
Die Gesamtkonzeption der drei Fahrzeuge ist darauf ausgerichtet, auf der Basis weitgehender Teilegleichheit für Motor und Rahmen sowie für die Haupt-Ausstattungsumfänge, im Charakter klar unterschiedliche Fahrzeuge zu realisieren. Die Technikunterschiede und Modelldifferenzierungen sind im Kapitel 2.2 beschrieben. Optimiert in Gewicht und Leistungsentfaltung –
der Einzylindermotor.

Der überzeugende Einzylindermotor aus der bisherigen BMW F 650-Baureihe – bis heute ein Maßstab in seiner Klasse hinsichtlich Laufkultur, Verbrauch und Emissionsverhalten – bildet die Basis für die Triebwerke aller neuen G 650 X Modelle. Entsprechend der sportlichen Einsatzbereiche wurden einige Bauteile modifiziert, um das Gewicht um zirka zwei Kilogramm zu reduzieren, die Drehfreudigkeit zu erhöhen und die Motorleistung um zwei kW zu steigern. Im Ergebnis beeindruckt der Motor nicht nur mit 39 kW (53 PS) bei 7 000 min–1 und einem Drehmomentmaximum von 60 Nm bei 5 250 min–1, sondern auch mit einer insgesamt dynamischeren Leistungsentfaltung. Die leichtere Lichtmaschine sorgt für eine geringere Schwungmasse des gleitgelagerten Kurbeltriebs und verhilft dem Einzylinder damit zu einer spontaneren Kraftentfaltung. Die Ausgleichwelle für gute Laufkultur wurde beibehalten. Einen maßgeblichen Anteil zum geringeren Gewicht tragen der neue Anlasser und der Generatordeckel aus Magnesium bei. Die Neugestaltung des Vierventil-Zylinderkopfes dient hauptsächlich der optimalen Anbindung des Motors als tragendes Element im Fahrwerk.

Das Motormanagement übernimmt die elektronische BMW Motor Steuerung BMS-C II, die neben der Saugrohreinspritzung auch für die Doppelzündung verantwortlich ist. Sie verfügt über fahrzeugspezifische Kennfelder, die den unterschiedlichen Motorrad-Konzepten Rechnung trägt. Dank der völlig neu gestalteten, hoch verlegten Edelstahl-Auspuffanlage mit Lambdasonde und Dreiwege-Katalysator und einer präzisen Motorabstimmung unterschreitet der Kurzhub-Motor die EU-3-Grenzwerte deutlich.

Unangetastet blieb der bewährte Ventiltrieb mit Steuerkette, zwei obenliegenden Nockenwellen und Tassenstößeln sowie die Kühlung mit dem Aluminium-Radiator. Auch das Getriebe kommt unverändert zum Einsatz. Unterschiede zeigen sich jedoch in der Endübersetzung des Kettenantriebes, die bei der G 650 Xchallenge mit 15er Ritzel und 47er Kettenrad kürzer ausfällt als bei den beiden übrigen G 650 X Modellen, die mit einem Verhältnis von 16 zu 47 länger übersetzt sind. Allerdings wirken sich auch die unterschiedlichen Abrollumfänge der Hinterradreifen auf die Fahrdynamik aus.

Zu den neuen Bauteilen zählt der Trockensumpf-Öltank links hinter dem Zylinder, der zur perfekten Konzentration der Massen im Bereich des Schwerpunkts beiträgt und auf diese Weise das ausgewogene Handling fördert.

Auf bekanntem Niveau blieb die Wartungsfreundlichkeit mit den in diesem Segment langen Serviceintervallen von 10 000 Kilometern. Hochstabiles Leichtbau-Rahmenkonzept aus Stahl und Aluminium. Der besonders leichte Fahrzeugrahmen ist bei allen drei Modellen der G 650 X Baureihe identisch und besteht aus vier hochfesten Baugruppen: Dem geschweißten Hauptrahmen aus Stahlprofilen, den Aluminium-Gussteilen, die mit dem Hauptrahmen im Bereich der Schwingenlagerung verschraubt sind, dem Unterzug aus Aluminium, der den Motor aufnimmt sowie dem geschmiedeten Aluminium-Hilfsrahmen, welcher die Federbeinkräfte aufnimmt und dem angeschraubten Aluminium-Heckrahmen. Diese Konzeption mit ihrem gezielten und präzise auf die Belastungen abgestimmten Materialeinsatz beeinflusst das geringe Fahrzeuggewicht maßgeblich.

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Der Rahmen bzw. das Fahrwerk der G650X – Serie:

Hochstabiles Leichtbau-Rahmenkonzept aus Stahl und Aluminium. Der besonders leichte Fahrzeugrahmen ist bei allen drei Modellen der G 650 X Baureihe identisch und besteht aus vier hochfesten Baugruppen: Dem geschweißten Hauptrahmen aus Stahlprofilen, den Aluminium-Gussteilen, die mit dem Hauptrahmen im Bereich der Schwingenlagerung verschraubt sind, dem Unterzug aus Aluminium, der den Motor aufnimmt sowie dem geschmiedeten Aluminium-Hilfsrahmen, welcher die Federbeinkräfte aufnimmt und dem angeschraubten Aluminium-Heckrahmen. Diese Konzeption mit ihrem gezielten und präzise auf die Belastungen abgestimmten Materialeinsatz beeinflusst das geringe Fahrzeuggewicht maßgeblich.

Voll getankt nach DIN bringen die Modelle daher lediglich zwischen 156 (Xchallenge) und 160 Kilogramm (Xcountry) auf die Waage.
Der intelligente Materialmix der Rahmenkonstruktion zeigt weitere Vorteile. Im Schwingenlagerbereich, wo der Kontakt mit dem Fahrerstiefel unvermeidbar ist, sind die Aluminium-Gußteile eloxiert, so dass eine Berührung keine störenden Spuren hinterlässt. Die Schwingenlagerung wurde konzeptionell geändert. Statt im Motorblock ist die Schwinge jetzt ausschliesslich im Hauptrahmen gelagert und sitzt relativ nah am Ritzel.

Das wirkt sich nicht nur in reduzierten Antriebsreaktionen positiv aus, sondern auch in einem verringertem Spiel (reduzierter Durchhang) der Antriebskette.

Leichtes Rahmenheck und Unterzug aus Aluminium. Der Heckrahmen ist angeschraubt. Dies bietet den Vorteil, dass er sich bei einer Beschädigung leicht und kostengünstig ersetzen lässt. Damit das Rahmenheck höchsten Belastungen standhält, sind an den Enden der eloxierten Alu-Rahmenrohre zur Schraubverbindung mit dem Hauptrahmen hochfeste Aluminium-Schmiedestücke eingeschweißt. Diese besonderen Leichtbaumerkmale weist auch der Rahmenunterzug zur vorderen Motoraufnahme auf.

Zweiarmschwinge aus Leichtmetallguss.
Eine hochwertige eloxierte Oberfläche zeichnet auch die äußerst stabile, zweiarmige Aluminium-Schwinge aus. Das gegossene Bauteil wird im Fertigungsprozess wärmebehandelt, wodurch sich ein gleichförmigeres Gefüge hoher Festigkeit ergibt. Die Radführung stützt sich bei allen BMW G 650 X Modellen direkt über ein Federbein ab, das im oberen Bereich an einem Alu-Schmiedeteil angelenkt ist. Dieses Bauteil sorgt für eine gleichmäßige Kraftverteilung und Krafteinleitung, denn es stützt sich zweifach ab; einmal an den Rahmenseitenteilen und zum zweiten über seine Verschraubung mit dem Zylinderkopf in unmittelbarer Nähe an dessen stabiler Verschraubungsstelle mit dem Rahmen.

Upside-down-Telegabel mit unterschiedlichen Federwegen für jedes Fahrzeug. Zu den baugleichen Fahrwerkskomponenten zählt auch die Upside-down-Telegabel (USD-Gabel). Die Anpassung an die unterschiedlichen Fahrzeug-Charaktere erfolgt über den Federweg, die Abstimmung und konstruktive Unterschiede im Bereich der Radaufnahme. Bei der Xmoto und Xchallenge sind zusätzlich die Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar.

Mit 45 Millimetern Standrohrdurchmesser, geschmiedeten Gabelbrücken aus Aluminium und einem Durchmesser der Radachsen von 20 Millimetern ist die Telegabel äußerst verwindungssteif und sorgt für höchste Spurstabilität.

Tank im Rahmendreieck für optimale Schwerpunktlage und Massenkonzentration. Das aus der F 650 GS bewährte Konzept der Tankposition im Rahmendreieck unter der Sitzbank wurde für alle drei Einzylindermodelle übernommen. Es sorgt für eine optimale Massenkonzentration in der Nähe des dadurch tiefen Gesamtschwerpunktes. Der Tank besteht aus Kunststoff und hat ein nutzbares Volumen von 9,5 Litern. Er wird von rechts über den abschließbaren Tankstutzen befüllt. Trotz des gering erscheinenden Tankvolumens werden Reichweiten von bis zu 250 Kilometern erreicht, denn der Einzylindermotor geht sehr sparsam mit dem Kraftstoff um.

Leichtes und modernes Zwei-Kanal-ABS – einzigartig in dieser Klasse.
Auf Wunsch werden die G 650 X-Modelle ab Werk mit einem neuen Zwei-Kanal-ABS von Bosch ausgerüstet. Diese aktuelle Generation des BMW Motorrad ABS wird bereits in den Modellen F 800 S/ST und in der R 1200 S verwendet. Es zeichnet sich nicht nur durch die kompakte
Bauweise und das geringe Gewicht von nur 1,5 kg aus, sondern auch durch eine hohe Regelgüte. Der Druckmodulator steuert den optimalen Bremsdruck im Regelbereich über linear regelbare Einlassventile und zeichnet sich durch sehr schnelle und feine Regelintervalle aus. Die modernen Ventile mit stufenlos variablen Querschnittsöffnungen sorgen zudem dafür, dass der Fahrer ein nur schwaches Pulsieren in den Bremshebeln wahrnimmt.

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Die technischen Daten zur ganzen G650 X – Serie:

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