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www.F800GS.de

Aktuelle Infos zur F 800 GS – Modelljahr 2013 gibt es bei den Informationen zur neuen F 700 GS unter:

www.BMW-F700GS.de.

Auf diesen WEB-Seiten gibt es die wichtigsten Infos zur GS-Version (Enduro) der BMW-F-Serie, der F800GS und ihrer kleinen Schwester mit dem gleichen Hubraum, der F 650 GS.

Die F 800 GS und die F 650 GS sind seit dem Frühjahr 2008 auf dem Markt.

Im www.F800-Forum.de gibt es immer die neusten Infos zur F800GS.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die wesentlichen Merkmale der neuen GS-Modelle im Überblick:

F 800 GS als Mittelklasse-Reiseenduro mit exzellenten Offroad-Eigenschaften und Langstrecken-Qualitäten.

F 650 GS als einsteigerfreundliche Allround-Variante, die etwas stärker auf Straßenbetrieb und leichtere Beherrschbarkeit ausgelegt ist.

Flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin mit 798 cm3 Hubraum, Vierventiltechnik und einzigartigem Massenausgleich.

Drehzahlfester dohc-Ventiltrieb über Schlepphebel.

Saugrohreinspritzung mit elektronischem Motormanagement BMS-KP, Lambdasonde und geregeltem Dreiwege-Katalysator sowie Sekundärluft-System (letzteres nur F 800 GS).

Eng gestuftes Sechsgang-Getriebe für ausgezeichnete Fahrleistungen. Schmutzunempfindlicher Sekundärantrieb über O-Ring-Kette.

Verwindungssteifer Gitterrohr-Stahlrahmen mit außergewöhnlicher Knotenblechversteifung des Lenkkopfes.

Leichtes Handling und extrem kleiner Wendekreis.

Stabile Teleskopgabel, USD-Gabel mit Standrohrdurchmesser 45 Millimeter (F 800 GS) bzw. Telegabel mit 43 Millimeter (F 650 GS).

Zweiarmschwinge aus Aluminium-Kokillenguss.

Federbein mit verstellbarer Federvorspannung und einstellbarer Zugstufendämpfung, bei F 800 GS mit WAD-Funktion (Wegabhängige Dämpfung wie z. B. in R 1200 GS)

Lange Federwege für Komfort und Offroad-Tauglichkeit bei F 800 GS.

Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Sozius.

Schwerpunktgünstig unter der Sitzbank positionierter Tank mit gut

zugänglichem Einfüllstutzen.

Leistungsstarke Bremsanlage, auf Wunsch mit ABS.

Luftfilter und Batterie wartungsfreundlich hinter dem Lenkkopf platziert.

Reichhaltiges Zubehörangebot für Offroad- und Tourenfahrer. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale auf einen Blick:

BMW F 800 GS

63 kW/85 PS Steuerzeiten ähnlich F 800 S

breiter Kühler

Verkleidung im Offroad-Look

hohes Windschild

USD-Teleskopgabel

WAD-FederbeinSpeichenräder

21 Zoll-Vorderrad

Doppelscheibenbremse schwimmend vorn

Aluminiumlenker

880/850 mm Sitzhöhe

Gewicht fahrfertig 207 kg

BMW F 650 GS

52 kW/71 PS

leistungsreduzierende

Steuerzeiten

schmaler F 800 S-Kühler

Verkleidung im Straßen-Look

niedriges Windschild

konventionelle Telegabel

Gasdruck-Federbein

Gussräder

19 Zoll-Vorderrad

Einfachscheibenbremse vorn

Stahllenker

820/790 mm Sitzhöhe

Gewicht fahrfertig 199 kg

Tieferlegungssatz (765 mm)

Leistungsreduzierung

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Hier die wichtigsten Infos zum Antrieb der F800GS und der F650GS:

Der aus den F 800 S/ST-Modellen bekannte Parallel-Twin bildet die Basis für den GS-Antrieb. Für den neuen Einsatzzweck wurde der Motor jedoch in etlichen Punkten modifiziert. Um lange Federwege bei gleichzeitig moderatem Radstand sowie eine ideale Gewichtsverteilung zu ermöglichen, sind die Zylinder nur noch um 8,3 statt wie bei der F 800 S/ST um 30 Grad nach vorn geneigt. Diese Lösung wurde durch eine Neukonstruktion der unteren Motorgehäusehälfte aus Aluminium-Druckguss möglich. Sie verfügt über Aufnahmepunkte für die Motorschutzplatte und bietet der Semi-Trockensumpfschmierung ideale Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus erhielt der Zylinderkopf Verstärkungen im Bereich der Rahmenanbindung vorne rechts. Der GS-Motor ist mit einem modifizierten Kupplungsdeckel versehen, der im Fußrastenbereich mehr Freiraum und mehr Platz für einen neuen Ölmessstab sowie eine geänderte Kupplungsausrückwelle schafft.

Schließlich wurden das Wasserpumpengehäuse und die Kühlschlauch-Anschlüsse an die neue Einbaulage des Motors angepasst. Nebeneffekt der Modifikationen: Der Motor ist ein Kilogramm leichter als das Aggregat der S/ST-Baureihe.

Wie das bekannte F 800-Triebwerk arbeitet der quer eingebaute Parallel-Twin mit gleichmäßiger Zündfolge (360° Zündversatz) ohne Hubzapfenversatz auf der Kurbelwelle. Da bei jeder Kurbelwellenumdrehung ein Arbeitstakt erfolgt, ergibt sich eine durchaus beabsichtigte Klangverwandtschaft zu den Boxer-Motoren, die mit identischem Zündversatz arbeiten. Vor allem aber bietet die gleichmäßige Zündfolge beste Voraussetzungen für einen ausgewogenen Ladungswechsel mit hoher Drehmomentausbeute.

Einzigartiger Massenausgleich.

Die Massenkräfte werden durch eine im Serien-Motorenbau einzigartige Ausgleichsmechanik getilgt. Statt über konventionelle Gegengewichtswellen erfolgt der Ausgleich der oszillierenden Massenkräfte durch ein mittig auf der Kurbelwelle geführtes Gelenksystem mit definiert angeordneten Gegengewichtsmassen: Ein zu den Hubzapfen um 180° versetzter Exzenter auf der Kurbelwelle trägt ein so genanntes Ausgleichspleuel. Dieses Pleuel ist an eine annähernd waagerecht angeordnete Ausgleichsschwinge angelenkt. Die Kinematik ist so ausgelegt, dass sich das Ausgleichspleuel gegenläufig zu den beiden Motorpleueln bewegt. Durch die Führung über die relativ lange Schwinge wird eine fast geradlinige Schwenkbewegung des Pleuelkopfes erreicht – genau genommen beschreibt das kleine Pleuelauge eine leicht

gekrümmte Bahn. Die Massenverteilung an Pleuelkopf und Schwinge ist so gewählt, dass die aus der Schwenkbewegung resultierenden Massenkräfte in jeder Kurbelwellenstellung den jeweiligen oszillierenden Massenkräften des Kurbeltriebs (Kolben und Pleuelanteil) entgegenwirken. Dadurch werden die Massenkräfte erster und zweiter Ordnung nahezu vollständig eliminiert und es wird ein vibrationsarmer Motorlauf erreicht.

Schmiersystem.

Der Ölkreislauf weist ebenfalls raffinierte Details auf. Um Panschverluste zu verhindern, wurde eine Semi-Trockensumpfschmierung konzipiert, die ohne separaten Motoröltank arbeitet. Aus den Hauptlagern austretender Schmierstoff sammelt sich in einem Schacht, in dem auch das Ausgleichssystem angeordnet ist und der zur eigentlichen Ölwanne hin abgedichtet ist. Motoröl in diesem Bereich wird ständig von einer Ölpumpe abgesaugt und in das Getriebegehäuse gefördert, bevor es von dort über Durchbrüche im Kurbelgehäuse drucklos in die Ölwanne läuft. Aus diesem Reservoir versorgt die Öldruckpumpe den Schmierölkreislauf.

Auf den Enduro-Einsatz abgestimmte Nockenwellen.

Die Zylinder der GS-Motoren sind mit einem Hightech-Zylinderkopf bestückt. Wie bei den neuen Motoren der K-Baureihe rotieren auch hier zwei obenliegende, von einer Zahnkette angetriebene Nockenwellen, die über Schlepphebel vier Ventile pro Zylinder steuern. In der F 800 GS arbeiten im Vergleich zu den S/ST-Modellen leicht modifizierte Nockenwellen, die dem Motor zu einer für Enduros idealen Kraftentfaltung verhelfen: drehmomentstark, gleichmäßig und gut kontrollierbar. Die Leistungsreduzierung der F 650 GS erfolgt über Nockenwellen mit anderen Nocken, die einen geringeren Hub bewirken und geänderten Steuerzeiten, die eine kürzere Ventilüberschneidung bedingen. Der Ventiltrieb via Schlepphebel arbeitet verschleißarm, weist nur geringe Reibungsverluste auf und ist besonders drehzahlfest. Eine Ventilspielkontrolle muss daher frühestens nach 20000 Kilometern erfolgen.

Steuerzeiten BMW F 800 GS BMW F 650 GS

Einlass öffnet 14° nach OT 28° nach OT

Einlass schließt 18° nach UT 4° nach UT

Auslass öffnet 18° nach UT 4° nach UT

Auslass schließt 14° vor OT 28° vor OT

Ventilhub 9,64 mm 7,2 mm

Gemischaufbereitung.

Weitere BMW typische Merkmale zeigt die Gemischaufbereitung, die über eine Saugrohreinspritzung mit BMS-KP-Motorsteuerung und zwei 46 Millimeter große Drosselklappen erfolgt. Die Einspritzmenge wird von der speziell abgestimmten Motorsteuerung nicht nur über die Einspritzdauer, sondern auch über den Druck bestimmt, den die Benzinpumpe je nach Leistungsanforderung bereitstellt. Das Kraftstoffsystem arbeitet ohne Rücklauf und fördert lediglich die Menge, die der Motor tatsächlich benötigt. Durch diese Strom sparende, patentgeschützte Fördermengenregelung kann der Kraftstoffdruck in einem weiten Bereich verändert werden, sodass eine stets optimale Gemischbildung erfolgt. Zur Bemessung der zugeführten Kraftstoffmenge wird neben den bekannten Parametern wie Last, Drehzahl und Temperatur auch der Restsauerstoffgehalt im Abgas herangezogen. Die entsprechenden Informationen liefert eine an der Krümmerzusammenführung posItionierte Lambdasonde. Unmittelbar dahinter folgt der serienmäßige Dreiwege-Katalysator, der sich nach dem Kaltstart rasch erwärmt und seine Konvertierungsarbeit somit schnell beginnen kann.

Die für die Gemischbildung notwendige Luft gelangt über hoch verlegte, im kühlen Luftstrom positionierte Ansaugschnorchel in den neuen Ansauggeräuschdämpfer. Die nicht nur für Geländefahrten günstige Anordnung weit über dem Motor und das drehmomentfördernde große Volumen wurde durch die Platzierung des Tanks unter die Sitzbank möglich. Während die Ansaugschnorchel der F 800 GS als Designelement sichtbar sind, liegen sie bei der F 650 GS verdeckt hinter der Frontverkleidung.

Abgasanlage.

Die völlig neue, gewichtsoptimierte Abgasanlage besteht komplett aus Edelstahl und bringt nur 8,5 Kilogramm auf die Waage. Die Kopplung der einwandigen Krümmeranlage mit dem Schalldämpfer erfolgt über eine Steckverbindung mit Spannfedern. Der Anbau eines Slip-on-Schalldämpfers ist daher einfach und kostengünstig möglich, zumal der Katalysator in die Krümmerrohre integriert ist. Der serienmäßige Endschalldämpfer ist als Zweikammerdämpfer in kombinierter Absorptions-/Reflexionsbauweise ausgeführt, bietet ein gasdurchströmtes Volumen von 8 Litern und ist auf der linken Fahrzeugseite halbhoch montiert. Die F 800 GS ist mit einem Sekundärluft-System ausgerüstet, das in Verbindung mit dem geregelten Katalysator den Schadstoffausstoß auf EU3 Anforderungen reduziert. Wegen der modifizierten Steuerzeiten und der damit verbundenen geringeren Rohemissionen konnte bei F 650 GS auf ein SL-System verzichtet werden. Ebenso drehfreudig wie drehmomentstark.

Nicht nur die moderne Einspritzanlage sorgt für ein spontanes Ansprechen des F 800 GS-Twins, auch seine geringe Schwungmasse trägt zur agilen Leistungsentfaltung bei. Schon im Drehzahlkeller dreht der mit einem Bohrung-Hubverhältnis von 82,0 zu 75,6 Millimeter nicht sonderlich kurzhubig ausgelegte Vierventiler schnell hoch und setzt im breiten Bereich zwischen 4 000 und 7500 min–1 gut 90 Prozent des Drehmoment-Maximums frei.

Zwischen 5000 und 8000 min–1 überzeugt der Motor durch eine dynamische Kraftentfaltung, die von einem einzigartigen Sound begleitet wird. Die nominellen Leistungsdaten des 798 cm3 großen Twins – 63 kW/85 PS bei 7500 min–1 und 83 Nm bei 5750 min–1 – spiegeln das in der Praxis nutzbare Potenzial daher nur sehr unvollständig wider.

In Kombination mit dem geringen Gesamtgewicht und dem eng gestuften Sechsgang-Getriebe gelingt der Spurt von 0–100 km/h in rund 4 Sekunden, das Spitzentempo beträgt über 200 km/h.

In dieser Disziplin steht die F 650 GS dem Schwestermodell kaum nach. Den Sprint von 0–100 km/h erledigt sie in weniger als 5 Sekunden und erreicht mit 185 km/h eine ebenfalls beachtliche Höchstgeschwindigkeit.

Doch nicht nur das Beschleunigungsvermögen der neuen GS-Modelle ist bemerkenswert, auch ihre Durchzugskraft beeindruckt. Denn ganz bewusst haben die BMW Entwicklungsingenieure ihr Hauptaugenmerk mehr auf Geschmeidigkeit und souveräne Kraftentfaltung im mittleren Drehzahlbereich als auf hohe Spitzenleistung gelegt. So wird der sportliche Fahrer von der Spurtfreudigkeit des Triebwerks begeistert sein, während der Tourenfahrer den durchzugsstarken Twin mit geringer Schaltarbeit genießen kann.

Dabei gelingt dem für den Enduro-Betrieb optimierten Parallel-Twin nicht nur der Spagat zwischen kräftigem Durchzug und dynamischem Sprintvermögen. Er beweist zudem, dass gute Fahrleistungen nicht mit einem hohen Kraftstoffverbrauch erkauft werden müssen. Im Landstraßenbetrieb ist ein Verbrauch von deutlich unter 5 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer realisierbar. Auf Wunsch kann die F 800 GS auch für den Betrieb mit Normalbenzin vorbereitet werden, was allerdings zu einer Verminderung der Spitzenleistung um 1,5 kW/2 PS sowie zu einem geringfügig höheren Kraftstoffverbrauch führt. Die Anpassung erfolgt über einen Kennfeld-Abruf in der Steuerungssoftware, der sich jederzeit wieder aufheben lässt. Die F 650 GS ist ohnehin für den Betrieb mit bleifreiem Normalbenzin ausgelegt.

BMW Motorrad liefert ab Werk auch eine aufpreisfreie Drosselversion der F 650 GS mit 25 kW/34 PS bei 5 000 min–1 und 57 Newtonmetern bei 3 000 min–1, die sich speziell an Führerscheinneulinge mit Stufenführerschein richtet. Die Leistungsreduzierung erfolgt über eine geänderte Drosselklappe.

Das ausgefeilte Motorenkonzept zeigt weitere technische Finessen in der Peripherie. So sitzt die Wasserpumpe rechts am Zylinderkopf und wird von einem Zahnradsatz auf der Nockenwelle angetrieben. Durch die günstige Platzierung der Pumpe – direkt hinter dem Kühler mit integriertem Thermostat – sind nur kurze Schlauchverbindungen erforderlich. Der Motor wirkt deshalb sehr kompakt und aufgeräumt. Ein Öl-Wasser-Wärmetauscher neben dem gut zugänglichen Ölfilter sorgt dafür, dass sich das Triebwerk nach dem Kaltstart besonders schnell erwärmt. Zudem begrenzt der Wärmetauscher die Motoröltemperaturen.

Hinterradantrieb über robuste O-Ring-Kette.

Da geländetaugliche Motorräder häufig abseits befestigter Straßen eingesetzt werden, benötigen sie einen schmutzunempfindlichen Sekundärantrieb. Beide GS-Modelle verfügen daher über eine O-Ring-Kette mit einer Teilung von 5/8 x 5/16. Eine Kettengleitschiene schützt die Aluminium-Schwinge vor Beschädigung. Vier asymmetrische Antriebsdämpfer sorgen für eine Wegdämpfung des Kettenradträgers, der durch ein Rillenkugellager exakt auf der Steckachse geführt wird.

Während das Sechsgang-Getriebe aus den F 800 S/ST-Modellen stammt und nur die Getriebe-Ausgangswelle auf den Kettenantrieb abgestimmt werden musste, wurde die Endübersetzung bei beiden GS-Varianten geändert und modellspezifisch angepasst. So arbeitet die F 800 GS mit einer Übersetzung von 1:2,625 (16/42 Z), die F 650 GS ist im Verhältnis 1:2,412 (17/41 Z) übersetzt.

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Das Fahrwerk der F800GS und der F650GS:

Robuster Gitterrohrrahmen aus Stahlrohr.

Der für die neuen GS-Modelle eigens konzipierte Stahlrohrrahmen in Gitterbauweise wartet mit einer ganzen Reihe interessanter Details auf, die den GS-Modellen zu außergewöhnlichen Offroad-Qualitäten verhelfen. So ermöglicht der schlanke, aber äußerst stabil in die Rahmenstruktur integrierte Lenkkopf einen Lenkeinschlag von 40 (F 650 GS) bzw. 42 (F 800 GS) Grad. Die Steuerkopfverschweißung erfolgt durch eine völlig neue Anordnung von Knotenblechen, durch die die Baubreite stark reduziert werden konnte, ohne dass die Rahmenstabilität leidet. Der Lenkeinschlag wird auch dadurch begünstigt, dass das Lenkschloss vor dem Lenker angeordnet ist. Im Gelände ist der kleine Wendekreis der GS-Modelle vor allem dann von Vorteil, wenn im Schritt-Tempo Trial-Sektionen durchfahren werden müssen. Der Gitterrahmen aus manganlegiertem Stahl integriert den Motor als tragendes Element in den Rahmenverbund. Im Bereich der Schwingenlager werden die Rahmenrohre in Stahlschmiedeteilen zusammenführt. Das aus Vierkant-Stahlrohr gefertigte Rahmenheck wird über vier Schraubverbindungen vom Hauptrahmen aufgenommen und trägt den neuen, unter der Sitzbank platzierten Kraftstofftank mit 16 Litern Fassungsvermögen. Die Neukonstruktion war nicht nur wegen des veränderten Motors notwendig. Im vorderen Bereich der Sitzbank bauen nicht nur der Hauptrahmen und das Rahmenheck sehr schmal, auch die Sitzbank selbst und die Verkleidung des Ansauggeräuschdämpfers sind extrem schlank geschnitten. Somit konnte im Verhältnis zur Sitzhöhe ein außergewöhnlich kurzer Schrittbogen realisiert werden, der das entscheidende Maß für die Bodenerreichbarkeit darstellt. Im Ergebnis bieten die GS-Modelle nicht nur Sitzriesen, sondern auch kleineren Fahrern einen perfekten Sitzplatz, zumal die Sitzhöhe bei der F 650 GS bis auf 790 Millimeter (mit Tieferlegung 765 Millimeter) reduziert werden kann.

Maßgeschneiderte Teleskopgabel für beide Modelle.

Wegen des sehr langen Federwegs von 230 Millimetern stellt eine Upsidedown-Teleskopgabel die beste Wahl für die F 800 GS dar. Die Überlappung von Stand-und Gleitrohren ist bei dieser Bauart besonders groß, zumal der Standrohrdurchmesser von 45 Millimetern eine hervorragende Biegesteifigkeit gewährleistet. Den Schutz vor Steinschlag übernehmen Kunststoffblenden, die mit der Vorderradabdeckung kombiniert sind. Bei der F 650 GS kommt eine konventionelle Teleskopgabel mit 43 Millimeter starken Standrohren zum Einsatz, die einen Federweg von 180 Millimetern bereitstellt.

Aluminium-Zweiarmschwinge hinten.

Ebenso robust und mit echten Nehmerqualitäten ausgestattet präsentiert sich die Hinterradaufhängung der GS-Modelle. Zum Einsatz kommt eine Zweiarmschwinge aus Aluminium, die einteilig im Kokillenguss-Verfahren gefertigt wird. Während in der F 800 GS ein direkt angelenktes Zentralfederbein mit wegabhängiger Dämpfung und einem Federweg von 215 Millimetern arbeitet, ist die F 650 GS mit einem konventionellen Gasdruckfederbein ausgerüstet, das 170 Millimeter Federweg bietet. An beiden Feder-Dämpferelementen lässt sich die Federvorspannung mit Hilfe eines Handrads variieren, sodass die Hinterradfederung leicht auf Ein- oder Zweipersonenbetrieb abgestimmt werden kann. Auch die Zugstufe des Dämpfers lässt sich bei beiden Modellen leicht den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Räder und Reifen für den jeweiligen Einsatzzweck.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal stellen die Räder dar. Die F 800 GS rollt auf Speichenfelgen aus Aluminium im Format 21 x 2,15 vorn und 17 x 4,25 hinten. Die im Endurosport übliche Vorderradgröße von 21 Zoll ermöglicht aufgrund der größeren Kreiselkräfte eine höhere Fahrstabilität, was auf losem Untergrund einen unschätzbaren Vorteil darstellen kann.

Demgegenüber kommen beim straßenorientierteren Einsteigermodell F 650 GS Aluminium-Gussräder im Format 19 x 2,5 vorn und 17 x 3,5 hinten zum Einsatz. Das kleinere Vorderrad ist besonders auf Asphalt von Vorteil, zumal die Gussräder geringfügig leichter sind als die Speichenräder. Beide Modelle sind serienmäßig mit straßentauglichen Enduro-Reifen ausgerüstet. Für die F 800 GS sind darüber hinaus Pneus mit ausgeprägtem Stollenprofil homologiert, sodass bei vorwiegendem Geländeeinsatz problemlos eine Umrüstung möglich ist.

Auch die Reifendimensionen sind ein Beweis dafür, dass beide Fahrzeug auf ihr bevorzugtes Einsatzgebiet abgestimmt wurden. So ist die F 650 GS mit Reifen der Dimension 110/80-19 vorn und 140/80-17 hinten bestückt. Demgegenüber rollt die F 800 GS auf Pneus der Größe 90/90-21 vorn und 150/70-17 hinten. Während das Vorderrad leichtes Handling fördert und das Aufstellmoment beim Bremsen gering hält, trägt der breite Hinterradreifen der höheren Motorleistung Rechnung.

Auf die Modelle abgestimmte Bremsanlage.

Die Bremsanlage beider Modelle ist ebenfalls auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt. Weil die F 800 GS höhere Geschwindigkeiten erreicht, arbeiten im Vorderrad zwei schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 300 Millimetern Durchmesser und Doppelkolben Schwimmsattel. Auch die gleich große Einscheibenbremse der F 650 GS erfüllt ihre Aufgabe mit Bravour, da sie sich auch optimal dosieren lässt. Vorn sind die stahlarmierten Bremsleitungen so verlegt, dass sie sich beim Eintauchen der Teleskopgabel nicht durch die Cockpitverkleidung hindurchschieben. Am Hinterrad werden beide GS-Varianten von einer identischen, 265 Millimeter großen Scheibenbremse mit Einkolben-Schwimmsattel verzögert.

Modernes Zwei-Kanal-ABS mit verbesserter Abhebeerkennung des Hinterrads.

Auf Wunsch werden die GS-Modelle ab Werk mit einem Zwei-Kanal-ABS ausgerüstet. Die aktuelle Generation des BMW Motorrad ABS zeichnet sich nicht nur durch kompakte Bauweise und geringes Gewicht aus, sondern sorgt auch für sehr kurze Bremswege. Der Druckmodulator steuert den optimalen Bremsdruck im Regelbereich über linear regelbare Einlassventile und zeichnet sich durch sehr schnelle und feine Regelintervalle aus. Die Ventile mit stufenlos variablen Querschnittsöffnungen sorgen zudem dafür, dass der Fahrer nur ein schwaches Pulsieren in den Bremshebeln wahrnimmt.

Außerdem wartet das BMW Motorrad ABS mit erweiterten Diagnosefunktionen auf. So überwachen die Raddrehzahlsensoren ihren Abstand zum Sensorrad automatisch und tragen damit zur überragenden Sicherheit bei. Der routinierte Geländefahrer kann das ABS-System vor dem Offroad-Einsatz deaktivieren.

 

Optimale Sitzplatzgestaltung für Touren und Offroad-Einsatz.

 

Obwohl die langen Federwege bei einer Enduro generell zu höheren Sitzhöhen führen, kommen die Fahrer der neuen GS-Modelle problemlos mit den Füßen auf den Boden, wobei sich die F 650 GS aufgrund ihrer niedrigeren Sitzhöhe naturgemäß noch besser für kleiner gewachsene Menschen eignet.

 

Die im vorderen Bereich stark taillierte Sitzbank wird für beide Modelle in zwei Höhen angeboten, sodass sich Sitzhöhen von wahlweise 880 oder 850 Millimetern für die F 800 GS und von 820 oder 790 Millimetern für die F 650 GS ergeben (mit Tieferlegungssatz 765 mm). Hinsichtlich der Schrittbogenlänge entspricht die tiefergelegte F 650 GS dem Einzylinder-Vorgängermodell mit Tieferlegungssatz.

 

Die geringe Schrittbogenlänge ergibt sich auch durch den im kritischen Bereich sehr schlank geschnittenen Rahmen. Die Verriegelung der Sitzbank erfolgt vorne in einem schwingungsentkoppelten Halter. Diese Anordnung erlaubt versatzlose Übergänge zwischen Verkleidung, Rahmen und Sitzbank.

 

Für entspanntes Fahren haben die neuen GS-Modelle einen schwingungsentkoppelten Lenker – bei der 800er aus konisch geformtem Alurohr – und klappbare breite Stahl-Fußrasten mit Hohlkammer-Gummiauflagen. Um im Gelände sicher in den Rasten zu stehen, kann der Fahrer diese Auflagen auch entfernen.

 

Die breiten, gekröpften Lenker sind mit griffgünstigen Armaturen bestückt; die Handhebel lassen sich in der Griffweite verstellen. Auch das kombinierte Zünd-/Lenkschloss sitzt gut erreichbar vor dem Lenker.

 

Wie von einem Reisemotorrad zu erwarten, bieten die GS-Modelle auch dem Beifahrer guten Komfort. Sitzbanklänge und Fußrastenlage erlauben eine entspannte Sitzhaltung, während die seitlichen, lang gestreckten Haltebügel am Heck sicheren Halt gewähren. Last but not least bieten die Verkleidungsscheiben moderaten Windschutz und tragen so ihrerseits zum Reisekomfort bei. Die höhere Serienscheibe der F 800 GS lässt sich auf Wunsch auch an der F 650 GS montieren. Beide Scheiben mit ihrem M-förmigen Zuschnitt sind im Windkanal optimiert worden.

 

Auf Fernfahrten erweist sich der unter der Sitzbank liegende 16-Liter-Tank als vorteilhaft. Nicht nur, weil er dank des geringen Kraftstoffverbrauchs große Reichweiten ermöglicht, sondern auch, weil beim Tanken – der seinen Namen hier nicht zu Recht tragende – Tankrucksack an seinem Platz bleiben kann. Denn der abschließbare Einfüllstutzen liegt stets gut zugänglich auf der rechten Fahrzeugseite in Höhe des Soziussitzes.

 

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Die Elektrik der F 800 GS und der F 650 GS:

Bordelektrik mit CAN-Bus und Wegfahrsperre.

Auch die elektrische Anlage der neuen GS-Modelle präsentiert sich auf Top-Niveau, denn sie arbeitet mit einem fortschrittlichen CAN-Bus-System. Wie in den Schwestermodellen der F 800 Baureihe bietet das Single-Wire-System (SWS) zahlreiche Vorteile: Es reduziert den Kabelaufwand, erlaubt die Vernetzung sämtlicher Steuergeräte und vereinfacht auf diese Weise die Erstellung umfassender Diagnosen. Außerdem werden konventionelle Schmelzsicherungen überflüssig, weil das System bei einer Fehlfunktion die betroffene Komponente automatisch abschaltet.

Seit Einführung der CAN-Bus-Technologie zählt die elektronische Wegfahrsperre zur Serienausstattung von BMW Motorrädern. Zum Starten des Motors ist mehr als der passende Schlüsselbart erforderlich, denn zusätzlich muss der im BMW Schlüssel integrierte Chip den richtigen Code an die Ringantenne des kombinierten Lenk- und Zündschlosses melden. Erst dann gibt die Motorsteuerung den Start frei. Diese Technologie bietet den derzeit sichersten und zuverlässigsten Schutz vor Fahrzeugdiebstahl.

Die elektrischen Steckverbindungen sind wasserdicht und somit störunanfällig. Eine 14 Amperestunden starke Batterie und eine Lichtmaschine mit 400 Watt Leistung stellen die Stromversorgung sicher. Das Cockpit mit seinen analogen, übereinander angeordneten Instrumenten und dem Informationsdisplay inklusive einer Borduhr informiert den Fahrer auf einen Blick. Als Sonderausstattung bietet BMW einen Bordcomputer an, der über weitere Funktionen wie zum Beispiel die Ganganzeige und eine Stoppuhr verfügt.

Der asymmetrische Doppelscheinwerfer mit seiner Abdeckung aus glasklarem Kunststoff verleiht den GS-Modellen das charakterstarke Gesicht der jüngsten BMW Generation. Die von der BMW R 1200 GS bekannten und von Nachtfahrern wegen ihrer hervorragenden Lichtausbeute geschätzten Reflektoren sitzen in einem neuen Kunststoffgehäuse und sind mit zwei H7-Scheinwerferlampen bestückt. Beim Umschalten auf Fernlicht bleibt das Abblendlicht aktiv. Die Scheinwerferbefestigung erfolgt über einen bruchfestenund leichten Kunststoffträger, der auch das Cockpit und die stabile Kunststoffverkleidung aus widerstandsfähigem Polypropylen aufnimmt.

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Hier geht es zur Bildergalerie der F 800 GS:

F 800 GS – Bildergalerie

Wenn Ihr noch schöne Bilder habt, schickt Sie mir (max. 1024 Pixel Seitenlänge), ich füge Sie dann in die Bildergalerie wenn nötig in einem eigenen Album ein.

Hier meine Mailadresse:

mb@michaelbense.de

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Hier ein Überblick über das BMW-Zubehörprogramm zur F800GS und F650GS:

• BMW Motorrad ABS (abschaltbar).
• Heizgriffe.*
• Bordcomputer.
• Hauptständer.*
• Niedrige Fahrersitzbank (850 mm für F 800 GS/790 mm Sitzhöhe für
F 650 GS, aufpreisfrei).*
• weiße Blinker.*
• Diebstahlwarnanlage (DWA).*
• Leistungsreduzierung auf 25 kW/34 PS (nur für F 650 GS, aufpreisfrei).*
• Kennfeldänderung für 91 ROZ für F 800 GS (aufpreisfrei).
• RDC (Nur für F 650 GS).*
• Tieferlegungssatz (nur für F 650 GS).


Mit * gekennzeichnete Produkte sind auch als Sonderzubehör beim BMW Motorradhändler erhältlich. Bordcomputer komplettiert Informationsangebot. Der Bordcomputer erweitert die Informationen, die auf dem gut ablesbaren Display im Kombiinstrument angezeigt werden können, um folgende Details: Tank- und Ganganzeige, Kühlmitteltemperatur, Durchschnittsverbrauch, Reichweite, Außentemperatur und gestoppte Zeit. Ein Taster auf der linken Lenkerarmatur ermöglicht es, die Anzeigen durchzuschalten und die gewünschte Information auszuwählen. Auch die Stoppuhr lässt sich damit
bedienen.

Niedrige Sitzbank und Tieferlegung.
Um auch kleineren Fahrern eine optimale Ergonomie und Bodenerreichbarkeit zu bieten, hält BMW Motorrad eine niedrigere Sitzbank bereit. Sie senkt die Sitzhöhe bei der F 800 GS auf 850 Millimeter ab und reduziert sie bei der F 650 GS auf 790 Millimeter. Bei Bestellung ab Werk entstehen dem Kunden keine Zusatzkosten. Der Tieferlegungssatz der F 650 GS besteht aus der niedrigeren Sitzbank und einem gekürzten Federbein.
Mit der Diebstahlwarnanlage auf Nummer sicher. Die Diebstahlwarnanlage (DWA) reagiert nach ihrer Aktivierung auf jede Lageänderung des abgestellten Motorrads mit sehr deutlichen optischen und akustischen Signalen. Die äußerst effektive Anlage lässt sich über die Fernbedienung oder den Zündschlüssel deaktivieren.
Praktischer Hauptständer erlaubt leichtes Aufbocken. Der Hauptständer ermöglicht es, das Motorrad mit geringem Kraftaufwand
aufzubocken. Dank breiter Standfläche stehen die GS-Modelle sicher, wenn beispielsweise das Hinterrad ausgebaut oder die Kette geschmiert werden muss.


Sonderzubehör.

• Gepäckbrücke, klein.
• Gepäckauflage, groß für Vario-Topcase.
• Vario-Topcase, schwarz.
• Kofferhalter für Vario-Koffer.
• Vario-Koffer, schwarz.
• Innentaschen für Vario-Koffer und Vario-Topcase.
• Rückenpolster für Vario-Topcase.
• Tankrucksack, wasserdicht.
• Softbag Sport, klein.
• Softbag Sport, groß.
• Heizgriffe.*
• Niedrige Sitzbank.*
• weiße Blinker.*
• Hauptständer.*
• BMW Motorrad Navigator II.
• Navihalter, Kabel und Anbausatz.
• Navigatortasche Function.
• Diebstahlwarnanlage (DWA).*
• Reifendruck-Kontrolle RDC (Nur F 650 GS).*
• Handschutzbügel.
• Protektoren (klein und groß) für Handschutzbügel.
• Aufsatzspoiler für Protektor groß.
• Unterfahrschutz (Serie bei F 800 GS) .
• Motorschutzbügel.
• Spritzschutzverlängerung hinten.
• Windschild hoch (Serie bei F 800 GS).
• Windschild niedrig (Serie bei F 650 GS)
• Touring-Windschild (nur F 800 GS)
• Hohes Windschild, getönt.
• Akrapovic-Sportschalldämpfer.
• Windabweiser-Satz.
• Servicewerkzeugsatz.
• Enduro-Hecktasche.
• Leistungsreduzierung auf 25 kW/34 PS (nur F 650 GS).

Mit * gekennzeichnete Produkte sind auch ab Werk lieferbar. Flexibler Stauraum mit Vario-Koffern und Vario-Topcase. Die bekannten, im Volumen variablen Koffer (links 19–29 Liter/rechts 28–38 Liter) sind an die neuen GS-Modelle angepasst. Dank des durchdachten Trägersystems lassen sich die Koffer im Handumdrehen an- und abbauen. Wer noch mehr Gepäck auf dem Motorrad mitnehmen möchte, kann das Topcase mit 25–35 Litern Volumen nachrüsten, in dem beispielsweise ein Helm Platz findet. Auf Wunsch lässt sich der Soziuskomfort durch Anbringen eines Rückenpolsters am Topcase steigern. Die lieferbaren Innentaschen für die Koffer schützen das Gepäck zuverlässig vor Verschmutzung und Beschädigung.
Tankrucksack fürs kleine Gepäck.
Als praktischer Reisebegleiter erweist sich der Tankrucksack. Er muss an der Zapfsäule aufgrund der Tankposition unter der Sitzbank nicht entfernt werden. Der Tankrucksack bietet ein variables Volumen von 14 bis 26 Litern und ist mit einer wasserdichten Innentasche ausgerüstet, sodass bei Regenfahrten kein zusätzlicher Überzug erforderlich ist. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus ein wasserdichtes Kartenfach und ein Depot für kleinere Utensilien, das über das Hauptfach von innen zugänglich ist.
BMW Motorrad Navigator II.
Mit dem Navigationssystem wählt der Fahrer eine Adresse, eine Stadt, eine Sehenswürdigkeit oder einen Wegpunkt aus. Der BMW Motorrad Navigator II führt ihn mit detaillierten Anweisungen sicher und mühelos zum Ziel – je nach Wahl auf der schnellsten oder auf der kürzesten Strecke oder sogar auf der Direttissima (per Luftlinie). Auch die Darstellung ist variabel: Der Fahrer kann sich für eine reine Kartendarstellung, für eine Kombination aus Karte und Anweisungen, für ein Roadbook oder für eine Kompassfunktion entscheiden, die Entfernung und Richtung zum nächsten Wegpunkt an- zeigt. Eine Zoom-Funktion erleichtert die schnelle Orientierung beispielsweise an Kreuzungen. Die Sprachführung via Helmeinbausatz ist in neun Sprachen möglich. Handprotektor mit Spoiler. Der dreiteilig ausgelegte Handprotektor aus schlagfestem, durchgefärbten Kunststoff kann verschiedene Schutzfunktionen übernehmen, denn mit dem Modulsystem ist eine individuelle Anpassung möglich. Der Handschutzbügel wendet Schäden an Lenker und Lenkerarmaturen ab. Der Protektoraufsatz ist in zwei Größen lieferbar und schützt die Hände zusätzlich vor Steinschlag, während der Spoiler ein Plus an Kälte-und Nässeschutz bietet.


Unterfahrschutz und Motorschutzbügel.


Der Unterfahrschutz gehört serienmäßig zur Ausstattung der F 800 GS und
kann an der F 650 GS nachgerüstet werden. Zusätzlichen Schutz vor den Schäden im Alltagsbetrieb oder beim Geländeeinsatz leistet ein robuster Motorschutzbügel.

 

Akrapovic Sportschalldämpfer.

Der von Akrapovic aus Titan und Carbon gefertigte Sportschalldämpfer passt problemlos auf die Original-Krümmeranlage, die serienmäßig mit einem geregelten Katalysator ausgerüstet ist. Als Slip-on-Dämpfer wird er
mit Federn fixiert. Mit ihm spart man rund 2 kg Gewicht gegenüber der Serienanlage.

Enduro-Hecktasche.

Die spezielle, hinter der Sitzbank verschraubte Hecktasche hält auch den hohen Belastungen im Gelände stand. Sie bietet mehrere Fächer und zeichnet sich durch ihr schmutzunempfindliches Außengewebe aus.

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Michael Bense - Top 50 - BMW Motorrad

Die Änderungen zum laufenden Modelljahr 2016

Die neue BMW F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure – authentische Charaktere mit optimierter Funktionalität. Seit Jahren stehen die GS Modelle der F Baureihe für unbeschwerte Freude am Motorradfahren, für sportive Dynamik auf der Straße, gepaart mit hoher Reisetauglichkeit und robuster Offroad-Kompetenz. Für den Modelljahrgang 2017 hat BMW Motorrad die Qualitäten der erfolgreichen Mittelklasse-Enduros nun weiter ausgebaut.
Wie bisher richtet sich die neue F 700 GS bevorzugt an Motorradfahrer, die das Fahrgefühl auf einer Enduro schätzen, jedoch nicht ganz so viel Offroad-Kompetenz benötigen. Geringere Sitzhöhe, hohe Allroundfähigkeiten und ein mehr als ausreichendes Leistungsangebot bei hoher Wirtschaftlichkeit und Alltagsqualitäten sind ihre Stärken.
Die neue F 800 GS verbindet Straßen- und Reisetauglichkeit mit ausgeprägten Offroad-Talenten und vereint diese Fähigkeiten in einem in dieser Klasse einzigartigen Maße.
Auf der Basis der F 800 GS bietet die F 800 GS Adventure insbesondere eine gesteigerte Reisetauglichkeit, selbst in entlegene Winkel unseres Planeten. Offroad-affine Tourenfahrer, Weltenbummler und Reise-Enduristen erhalten mit ihr ein unverfälschtes BMW GS Adventure Konzept im Mittelklasse-Segment.
EU-4-Anpassung sowie neu gestaltete Endschalldämpfer. Für das Modelljahr 2017 wurden die Motoren mit 798 cm3 Hubraum den neuen EU-4-Regelungen angepasst. Optisches Kennzeichen ist der neu gestaltete Abschluss des Edelstahl-Endschalldämpfers. Neu gezeichnet wurde auch der als Original BMW Motorrad Zubehör erhältliche HP Sportschalldämpfer von Akrapovič.
E-Gas für noch besseres Ansprechverhalten sowie Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Enduro“ und „Enduro Pro“ für individuelle Fahrerwünsche. Über ein E-Gas-System wird der Fahrerwunsch nun direkt von einem Sensor am Gasdrehgriff an die Motorsteuerung und damit an die Drosselklappe weitergegeben. Noch bessere Dosierbarkeit und Ansprechverhalten sind das Ergebnis. Gleichzeitig konnten hierdurch die neuen serienmäßigen Fahrmodi „Rain“ und „Road“ für das Fahren auf feuchter beziehungsweise trockener Fahrbahn sowie die als Sonderausstattung ab Werk verfügbaren Fahrmodi „Enduro“ und „Enduro Pro“ (nur F 800 GS / F 800 GS Adventure) für den leichten respektive gesteigerten Offroad-Einsatz implementiert werden.
Instrumente mit neuen Ziffernblättern und noch mehr Information. Die neue F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure verfügen über neu gestaltete, noch besser ablesbare Ziffernblätter. Eine zusätzliche MIL (Malfunction Indicator Light) Kontrollleuchte trägt den EU-4-Standards Rechnung und das Display wurde um die Anzeige der Fahrmodi ergänzt.
Geschärfte Charaktere durch dynamische Farben und Styles. Jeweils drei Farb-/Stylevarianten bei der neuen F 700 GS und F 800 GS sowie zwei weitere bei der mit neuen galvanisierten Kühlerverkleidungen, einer neuen Airbox-Abdeckung sowie einem neuen Zündschlossgehäuse versehenen F 800 GS Adventure sorgen für starke und doch unterschiedliche Charaktere.

F800GS - 2016 - Seite

Die Highlights im Überblick:

• Anpassung an EU-4-Vorschriften.
• Neu gestalteter Abschluss des Serien-Endschalldämpfers sowie des als Original BMW Motorrad Zubehör erhältlichen HP Sportschalldämpfer von Akrapovič.
• E-Gas-System für noch besseres Ansprechverhalten und Dosierbarkeit.
• Fahrmodi „Rain“ und „Road“ serienmäßig. Fahrmodi „Enduro“ sowie „Enduro Pro“ (nur F 800 GS / F 800 GS Adventure) als Sonderausstattung ab Werk.
• Instrumentenkombination mit neuen Ziffernblättern sowie MIL (Malfunction Indicator Light) Kontrollleuchte und Anzeigen für Fahrmodi.
• Dynamische Farb- und Stylekonzepte.
• Seitenreflektoren an Gabeltauch- beziehungsweise Standrohren.

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Die Technik der Änderungen der F-GS Modelle im Modelljahr 2016

Unbeschwerter Enduro-Fahrspaß in nochmals gesteigerter Form. Seit BMW Motorrad im Jahre 2007 mit den GS Modellen der F Baureihe die BMW Enduro-Familie für die Einsteiger- und Mittelklasse erweiterte, etablierten sich diese Motorräder mit einschlägigen Allround-Qualitäten: viel Fahrspaß, leichte und sichere Beherrschbarkeit auf allen Wegen, druckvolle Antriebs-Power und Durchhaltevermögen auf Reisen selbst dann, wenn nur noch unwegsame Pisten ans Ziel führen. Für das neue Modelljahr 2017 hat BMW Motorrad die Qualitäten der GS Modelle für das Mittelklasse-Segment nun nochmals optimiert und weiter geschärft.
Anpassung der dynamischen Motorisierungen an die EU-4-Vorschriften und neu gestalteter Endschalldämpfer. Für kraftvollen Vortrieb sorgt in allen drei Motorrädern wie bisher der charakterstarke, flüssigkeitsgekühlte Vierventil-Zweizylinder mit Kraftstoffeinspritzung und Sechsganggetriebe. Für den Einsatz in den neuen Modellen wurde er jedoch den neuen EU-4-Regelungen angepasst. Optisches Kennzeichen der angepassten Motorisierungen ist der neu gestaltete Abschluss des Edelstahl-Endschalldämpfers. Dieser sowie der ebenfalls neu gezeichnete HP Sportschalldämpfer von Akrapovič erfüllen die neue Geräuschvorschrift R41-4.
Mit 55 kW (75 PS) bei 7000 min-1 sowie einem maximalen Drehmoment von 77 Nm bei 5500 min-1 begeistert die neue F 700 GS mit druckvoller Motor-Performance, Durchzugskraft und geringem Kraftstoffverbrauch.
Auch die F 800 GS und F 800 GS Adventure vertrauen auf den Zweizylinder mit 798 cm3 Hubraum, der hier 63 kW (85 PS) bei 7500 min-1 und ein maximales Drehmoment von 83 Nm bei 5750 min-1 generiert.
Einzigartig im Serien-Motorradbau ist der Massenausgleich des Zweizylinders über ein zusätzliches Schwenkpleuel. Es kompensiert die Massenkräfte erster und zweiter Ordnung und sorgt dafür, dass der Motor angenehm vibrationsarm zu Werke geht.
Dank E-Gas noch besseres Ansprechverhalten und verschiedene Fahrmodi „Rain“, „Road“ sowie „Enduro“ und „Enduro Pro“ für den individuellen Fahrerwunsch. Über ein E-Gas-System wird der Fahrerwunsch nun direkt von einem Sensor am Gasdrehgriff an die Motorsteuerung weitergegeben, welche den Öffnungswinkel der Drosselklappe entsprechend regelt. Dadurch konnten die Dosierbarkeit und das Ansprechverhalten – insbesondere auch für den Offroad-Einsatz – nochmals optimiert werden.
Mit der Umstellung auf das E-Gas-System profitieren Fahrer der neuen F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure von nun an wie bei den meisten anderen BMW Motorrädern auch von verschiedenen Fahrmodi. Im Serienumfang bereits enthalten sind die Fahrmodi „Rain“ und „Road“ für das Fahren auf feuchter respektive trockener Fahrbahn. Im Rahmen der Sonderausstattung „Fahrmodi Pro“ ab Werk sind für die F 700 GS der „Enduro“ Modus sowie für die F 800 GS und F 800 GS Adventure zusätzlich „Enduro Pro“ für den Offroad-Einsatz verfügbar.
Im „Rain“ Modus wird eine weiche Gasannahme gewährt, die ABS-Regelung ist für den Straßenbetrieb eingestellt und die Automatische Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control) ist für den Straßenbetrieb unter niedrigen Reibwerten konfiguriert. Beim „Road“ Modus erfolgt die Gasannahme optimal, das ABS ist auf Straßenbetrieb und die ASC auf hohe Reibwerte ausgelegt.
Den „Enduro“ Modus kennzeichnen eine weiche Gasannahme sowie auf den leichten Offroad-Einsatz mit Straßenbereifung ausgelegte Regel-charakteristiken von ABS und ASC. Für engagiertere Offroad-Fahrer steht bei der F 800 GS und F 800 GS Adventure zusätzlich der Modus „Enduro Pro“ zur Verfügung, bei dem eine optimale Gasannahme mit einer auf den Betrieb mit Geländebereifung abgestimmten Regelung von ABS und ASC einhergeht. Zusätzlich ist in diesem Modus das Hinterrad-ABS deaktiviert, was dem geübten Fahrer sogenannte Anbremsdrifts erlaubt. Unabhängig von den jeweiligen Fahrmodi können bei allen drei neuen Modellen sowohl ABS wie auch ASC abgeschaltet werden.
Instrumentenkombination mit neu gestalteten Ziffernblättern für optimierte Ablesbarkeit sowie noch vielfältigerer Information. Die neue F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure verfügen über eine Instrumentenkombination, die wie bisher aus zwei analogen Anzeigen für Tachometer und Drehzahlmesser sowie einem multifunktionalen Display nebst Kontrollleuchten besteht. Für das neue Modelljahr 2017 trägt eine sogenannte MIL (Malfunction Indicator Light) Kontrollleuchte im Cockpit den EU-4-Standards Rechnung. Neu gestaltete Ziffernblätter sorgen zudem für bessere Ablesbarkeit und das Display wurde im Hinblick auf die Anzeige der Fahrmodi ergänzt.
Bewährte Fahrwerkstechnik und serienmäßiges ABS. Automatische Stabilitätskontrolle ASC und elektronisches Fahrwerk ESA als Sonderausstattung ab Werk. Fahrwerksseitig setzen die neuen Modelle nach wie vor auf den etablierten Stahlrahmen in Gitterrohrbauweise, der den Motor als mittragendes Element integriert. Auch der Heckrahmen aus Vierkant-Stahlrohr, die Aluminium-Zweiarmschwinge sowie Räder und Bereifung blieben unangetastet.
Den neuen gesetzlichen Vorschriften entsprechend sind die neuen Modelle an den Gabeltauch- beziehungsweise Standrohren nun mit Seitenreflektoren für bessere Erkennbarkeit bei Nachtfahrten ausgerüstet.
Im Sinne des Prinzips „Sicherheit 360°“ verfügen die neue F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure bereits serienmäßig über das leistungsfähige BMW Motorrad ABS. Weitere Sicherheits-Features im Rahmen der Sonderausstattung ab Werk stellen die Automatische Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control) sowie das elektronisch einstellbare Fahrwerk ESA (Electronic Suspension Adjustment) dar.

F800GS - 2016 - Seite

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Das Sonderausstattungsprogramm für die F-GS Modelle im Modelljahr 2016

Zur Individualisierung der neuen F 700 GS, F 800 GS und F 800 GS Adventure steht ein gewohnt umfangreiches Programm an Sonderausstattungen und Original BMW Motorrad Zubehör zur Verfügung.
Sonderausstattungen werden direkt ab Werk geliefert und sind in den Fertigungsablauf integriert. Original BMW Motorrad Zubehör montiert der Vertragshändler oder der Kunde selbst. Damit kann das Fahrzeug auch nachträglich ausgerüstet werden.
Sonderausstattungen.
• Komfort-Paket F 700 GS und F 800 GS: Heizbare Griffe, Bordcomputer, Hauptständer, Kofferhalter.
• Komfort-Paket F 800 GS Adventure: Heizbare Griffe, Bordcomputer, Hauptständer.
• Dynamik-Paket F 700 GS: ESA, ASC, RDC, Fahrmodi Pro.
• Dynamik-Paket F 800 GS und F 800 GS Adventure: ESA, ASC, Fahrmodi Pro.
• Heizbare Griffe.
• Reifendruckkontrolle RDC (F 700 GS).
• Bordcomputer.
• LED Blinkleuchten weiß.
• LED-Zusatzscheinwerfer.
• Diebstahlwarnanlage DWA.
• Elektronische Fahrwerksanpassung ESA (Electronic Suspension Adjustment).
• Automatische Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control).
• Sitzbank niedrig.
• Komfortsitzbank.
• Leistungsreduzierung 35 kW.
• Geländebereifung (F 800 GS und F 800 GS Adv.).
• Hauptständer.
• Kofferhalter.
• Kennfeld-Anpassung für ROZ 91 (F 800 GS und F 800 GS Adv.).
• Tieferlegung (F 700 GS und F 800 GS).

F 800 GS - 2016 - Ausschnitt

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Technische Daten/Leistungskurve F700 + F800 GS Modelle im Modelljahr 2016:

F-GS Modelle 2016 - Daten 1

Leistungskurve der F700 + F800 GS Modelle im Modelljahr 2016

Leistungskurve der F-GS Modelle im Modelljahr 2016

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